1. „Keine Frage des Geschlechts…“
Ganz gleich, ob du Mann oder Frau bist – und ich halte mich hier an das biologische Geschlecht –, Selbstermächtigung ist dir nicht angeboren.
Beide haben sie jeweils einen Geist, eine Seele sowie einen irdischen Körper. Lediglich die Kräfte, mit denen sie wirken, äußern sich unterschiedlich. Diese Andersartigkeit in ihrer Kraft zeigt sich in der Unterschiedlichkeit des biologischen Geschlechts, als Mann oder Frau.
Doch eine angeborene Andersartigkeit entscheidet noch nicht darüber, ob einer von beiden
- weniger kraftvoll oder kraftvoller ist,
- weniger intelligent oder intelligenter ist,
- weniger Gefühl oder mehr Gefühl hat,
- gut oder schlecht ist.
Dies zeigt sich erst über eine Entwicklung!
2. „…keine Frage der Herkunft…“
Deine Startbedingungen – wo du geboren bist, welchen Status deine Familie hat oder welche Steine dir in den Weg gelegt wurden – bestimmen nicht, wer du sein kannst.
Herkunft ist dein Startpunkt, aber nicht das Ziel.
Selbstermächtigung bedeutet zu erkennen, dass die eigene Vergangenheit und die Ahnenlinie nicht die Zukunft diktieren müssen.
3. „…sondern der Entwicklung.“
Selbstermächtigung fällt niemandem in den Schoß. Es ist ein aktiver, oft auch anstrengender Prozess. Es geht darum:
- sich der eigenen Stärken und Schwächen bewusst zu werden,
- Verantwortung für das eigene Leben zu übernehmen, anstatt sich in der Opferrolle einzurichten,
- sich Fähigkeiten anzueignen, Grenzen zu setzen und Entscheidungen zu treffen.




